Herzlich Willkommen auf DB0UO und viel Spaß auf dieser Seite!

Aktualisiert am 08. 08. 2020
Die Webseite von DB0UO hat nun erneut einer Veränderung durchlebt. Sie wurde vom Wordpress wieder in eine selbstgeschriebene Webseite umgewandelt und stellt nun für uns ein leichteres Backup dar. Vom Inhalt hat sich nichts weiter geändert doch dank eigenem Code lässt sich die Seite nun viel leichter warten und dem alten Stil anpassen und trotzdem wurden dabei die Handynutzer der Neuzeit mit einbedacht. Weiterhin viel Spaß! 😊

Verfaßt von DF9QM (von 1973 bis 1976 DB1BZ)
(Bitte Geduld, mit Modem besser nicht laden… )
Am besten im Format 1024 * 768 ansehen!
Grafik und Umbau von Karim Kiel

Vorwort

Wenn man in den Jahren, als die Relais im FM Amateurfunk aufkamen, nicht dabei war, kann man es kaum verstehen, welche Relaiseuphorie damals herrschte. Es war eine völlig neue Art, in guter Tonqualität und ohne große Antennen mit Mobil- und Portabelstationen an großen Runden teilzunehmen. Man fand zu jeder Tageszeit sofort einen Gesprächspartner ohne langes Rufen und Suchen. Vor allem hörte jeder jeden, was auf Direktkanälen je nach Antenne nicht immer der Fall war. Es gab einen Boom für Mobil- und Portabelgeräte, hier speziell das Trio 2200 und das Standard SR-C 145.

(Zum Ansehen der alten 2m und 70cm Funkgeräte bitte links auf den entsprechenden Link klicken….)

Besonders Funkamateure mit Antennenverboten und Behelfsantennen konnten auf 2m teilnehmen. Durch Frequenzmodulation hatten fast alle Stationen auch die gleiche Lautstärke. FM verursacht weniger Störungen in Radio und Fernsehanlagen. Der damals hohe Modulationsindex sorgte für Vorteile bei Mobilisten. Leider sind bei vielen Relaisstellen heute die Vorteile der FM verlorengegangen, weil der Modulationsindex unter 1 liegt. Das hängt auch mit dem Beschluß eines 12,5 kHz Rasters von 1978 zusammen. Bei einigen Relaistellen funktioniert das tatsächlich recht gut, z.B.: Itzehoe auf 2m und sehr gut auch Elmshorn auf 438,6625 Mhz. Das Relais DB0XH hatte früher mal ein so breites Signal, daß für mich der Empfang auf den Nachbarkanälen Cuxhaven und Oldenburg stark gestört, ja unmöglich wurde, wenn die Relais mit ca- S 5 einfielen. Das stört lange nicht mehr, und das Relais ist jetzt nur noch 8 km Luftlinie von mir entfernt ist. Danke an die Verantwortlichen!

1972

Nachdem im Weser Ems Gebiet als erste die Relaisstelle Altenwalde, DB0XA, schon 1970 den Betrieb auf R8 aufgenommen hatte, (Danke an Uwe, DK1KQ), folgte Bremen (DB0WU) auf R6 im Mai und danach in Bremerhaven DB0WC im Dezember 71(R4) und als Neujahrsüberraschung ab 1.1.72 auch Leer, DB0WO, (R4). Altenwalde war horizontal polarisiert und hatte mit einer 20 ele Gruppenantenne und einer 06/40 Endstufe eine erhebliche Reichweite. Nachmittags ging es oft schon bis ins Ruhrgebiet.

Aber auch tagsüber habe ich oft QSO’s nach HH oder sogar SN gehabt. Ich hatte eine 7ele unter Dach, erst horizontal drehbar, dann vertikal und eine extra 10 ele horizontal für Altenwalde. Mobilisten hatten damals oft horizontale Winkeldipole auf/über dem Autodach (DL2PI). Am 1. April 1972 ging DB0UO in Oldenburg dann in Probebetrieb. Eine alte Seefunkanlage wurde umgebaut. Dann wurde in der Kronstädter Straße bei DJ6UA der Antennenmast aufgebaut. Die Reichweite war etwa von Hahn Lehmden bis über Wardenburg hinaus und von Bad Zwischenahn bis Steinkimmen. Das Photo zeigt eine der zwei lambda viertel Antennen. Die obere Antenne war am Empfänger, die vertikale Entkopplung zur Senderantenne und eine Weiche aus dem kommerziellen Seefunkbereich mit 1,6 statt 4,6 MHz Ablage reichten aus, damit der Empfänger empfindlich blieb. Den 20m langen Rohrmast hatte DL2PI gestiftet. Er wurde in einer Mitternachtsaktion vom Damm mit zwei Fahrrädern !!! zur Kronstädter Straße geschoben. Allein das Abbiegen in die Huntestraße stellte sich als ein Riesenproblem dar. Immer vor und zurück und vorne etwas weiter rechts herum. Das haben damals DC9XD und DK4BV gemacht. Wenn eine Straße überquert wurde, mußten andere Mitglieder der Jugendgruppe von I 11 die Autos anhalten! Nach über einer Stunde lag der Mast dann im Garten Kronstädter Straße. Im Februar war die Lizenz für DB0UO schon in der DL-QTC Liste. DJ6UA hatte die Lizensierung schnell durchbekommen.

Links Gustav, DL6AI, Hans, DK2FN, Hinni, DJ1OK, Wolfgang, DK4BV. Peter, DC9XD und Manfred, DJ6UA. Aufnahme von Peter Dembeck, später DL1BBM am 1. April 1972.

1973

So sah damals die Relaisversorgung auf 4 Kanälen aus. Oldenburg und Osnabrück auf einer Frequenz, das konnte nicht gutgehen und gab auch Streit, besonders, als das Relais auf den Wasserturm kam. Insbesondere Stationen aus dem Raum Vechta, Cloppenburg und aus den Dammer Bergen hörten ja DB0ZO stärker, waren aber gleichzeitig auch auf DB0UO zu hören. Daher hatte Manfred die Empfangsantenne auf der Nordseite des Wasserturms, dort war sie nach Süden durch das Häuschen in der Mitte des Turms abgeschirmt. Die Sendeantenne war zentral auf dem Häuschen angebracht.

Ganz schlimm, heute nicht vorstellbar, war auch die Belegung auf R4. Leer und Bremerhaven auf einer Frequenz. Allerdings war Leer auf dem Wasserturm etwa 60m hoch und Bremerhaven nur etwa 25m. Jedoch wurde ich einige Male angemeckert, wenn ich Richtung Varel fuhr, weil ich beide Relais bediente. Südlich von Oldenburg gab es einen Hügel, von dem aus mobil auf R4 mit 25 Watt damals, als ich noch keine Antenne zuhause hatte, Deister, Leer, Bremerhaven und Lingen gleichzeitig aufgingen beim Tonruf. Einige schafften es sogar aus Oldenburg, DB0ZO , das Relais bei Osnabrück, aufzupfeifen und Oldenburg blieb zu. z.B.: DJ3DR .

Da DB0ZO einen so guten Standort hatte, hörte man während der Fahrt durch Oldenburg immer wieder kurze Teile von qso’s über Osnabrück, z. B. auf der Huntestraße vor Beginn der Gottorpstraße gab es eine Stelle, wo DB0ZO rauschfrei zu hören war. Man hatte ja immer R 2 an. In Oberlethe in Richtung Küstenkanal ging es aus dem Auto nach Osnabrück. Viele Probleme hatten die Oldenburger mit Feststationen im Bereich Vechta, Cloppenburg und Damme, die Osnabrück lauter hörten, aber auf unserem DB0UO rauschfrei zu hören waren. Zum Glück stellte Gert, DJ7ZS, das DB0ZO Relais bereits im Sommer 1974 auf R 6 um. Damit hörten diese Störungen auf, allerdings hatte DB0ZO dann das Problem, daß die alte Direktfrequenz 145,150 Mhz zur Relaiseingabe wurde, und noch von vielen OM’s weiterhin als Direktkanal genutzt wurde. Diese OM’s hörten ja keine Anrufe über das Relais, störten dort aber den Betrieb. Ein neuer Quarzsatz kostete immerhin 32 DM! Auf der Karte sieht man die eigentlich viel zu enge Belegung mit damals nur 4 Kanälen.

Auch mir hat Klaus, DJ4JI, freundlicherweise die Veröffentlichung seiner Karte gestattet. Danke Klaus.

März 1973. Nun hängt das Relais im Wasserturm. Es hat noch einen mechanischen Rufzeichengeber mit einer sich drehenden Plastikscheibe und einem Minischalter. DK2FN hatte die Scheibe geschnitzt.

Erste Versuche über das Relais, Peter, DC0XC und Peter, DC9XD, Sie sind oben im Wasserturm, der eine Bauhöhe von 50m hat und an der Donnerschweer Straße steht, so sind es 60m über Normal Null. Heinrich, DL9BE, und Peter, DC9XD, gelang es, als Antennenstandort den Wasserturm zu bekommen.

Die normale Reichweite bei 10 Watt Mobilgeräten war jetzt bis Blauhand. Dort endete nämlich damals die Autobahn, heute kennt den Ort wohl keiner mehr. Kurz vor Sande riß es ab. Viele meldeten sich noch mal von der Bahnüberführung kurz vor Wilhelmshaven. Nach Süden konnte man DB0UO bis zum Kreisel in Ahlhorn gut hören. Sofort dahinter begann ein Bereich bis zur Autobahnauffahrt Schneiderkrug südlich von Ahlhorn, in dem Osnabrück und Oldenburg einander abwechselten. Nach Westen ging es bis Westerstede, nach Osten bis zum Ende der Hochstraße in Delmenhorst, vorher bei Hude waren einige Einbrüche. Gut ging es auch in Nordbremen und in Richtung Ostfriesland. Mit 1 Watt konnte ich das Relais mobil bis Neuenburg arbeiten und DK2FN/m meldete sich auch einmal aus Worpswede. Nach Süden reichte das Relais bis in die Dammer Berge, aber auf der Autobahn von Ahlhorn an war DB0ZO stärker, daß man DB0UO nicht mehr hören konnte. Kurz vor Ahlhorn begann es bereits, daß man abwechselnd beide Relais hörte. Am 18. und 19. 10 1974 haben DJ6UA und DB1BZ/m getestet. Das Relais war mit 25Watt mobil auch aus den Dammer Bergen zu arbeiten und zu hören, wenn DB0ZO zu war. Die Tondatei ist hier

Meine QSL Karte, nachdem ich am 18.10.1973 endlich meine Lizenzprüfung geschafft hatte.

Und endlich konnte ich auf DB0UO mitmachen. Nach fünf Monaten als SWL. Mein erstes QSO fand gleich am 18.10.73 statt, es war mit DL6AI/m. Das dauerte nur zehn Minuten. Endlich QRV! Warum eine Stimmgabel auf dem Tisch liegt? Sie schwingt auf 880 Hz (*2 = 1760) und damit bekam ich den Ton zum Aufpfeifen , denn mein altes Funkgerät hatte noch keinen Tonruf eingebaut.

Hier am ersten Abend mit Lizenz. Mein altes KWL Sachsenwald Röhrengerät mit QQE 03/12. Das stand mal in Vechta in der Klubstation. Ich hatte es am 1. Funkerflohmarkt in Elsfleth, am 15.4.1973, gekauft. Nur mußte ich einen FM Demodulator einbauen. Sonst war es sehr empfindlich. Mit Super VFO mit Röhren und einer Eingansstufe mit Nuvistoren. Mein zweites Gerät war ein TR2200. Unter Dach hatte ich eine drehbare horizontale 7 ele Yagi.


Hier Seite 1 meines Logbuchs

Die Frequenzen der Relaisfunkstellen

Mehr dazu in der FM-Story

Stand vom 13.1.1972

R 7 war nur für das Zugspitzrelais vorgesehen und R 8 für DX Relaisstellen. Das waren Altenwalde(Cuxhaven) und Bocksberg(Harz).

1974

Für uns Oldenburger und besonders auch für OM’s im Emsland war das Abschalten der Relaisstelle Lingen DB0UG Anfang 1974 ein großer Verlust. Das Relais befand sich auf der Burg in Bentheim mit etwa 120m Antennenhöhe und wurde von DJ8RI betrieben. Jedoch der adlige Einspruch des Burgherrn sorgte für ein jähes Ende des Betriebes dort. Aber dann kam im Dezember ein ganz vorzüglich funktionierendes Relais Meppen, DB0SM, auf R5 dazu. Auch wurde zusätzlich das Relais DB0VQ (R7) auf der Jugendherberge in Bentheim in Betrieb genommen. Damit war dieser Bereich im Emsland wieder hinreichend versorgt. DB0SM war etwa 15 km nördlich von Meppen. In der cqDL findet man DB0UG in der Liste vom 14.3.1972 verzeichnet, DB0SM und DB0VQ erst am 25.6.1975. Man kann davon ausgehen, daß die Relais da schon 6 Monate in Betrieb waren. Ich danke Eberhard, DJ8RI für diese Informationen.

Und jetzt wieder zum Wasserturm in Oldenburg.

Vier Aufnahmen aus dem Turm, 1974, Manfred hatte mich bei Wartungsarbeiten mitgenommen. Hier der Blick nach Nordosten in die Huntewiesen. Die Autobahnbrücke ist noch nicht da. Und unten steht mein weißer VW Variant 1500 an der rechten Straßenseite.

Hier der Blick nach Südosten. Im Vordergrund die Nibelungenstraße, die Wehdestraße, und im Hintergrund der neue Silo am Stau und der Wasserturm der Klappbrücke.

Hier ein Photo nach Südwesten gegen die Sonne. In der Mitte die Graf Spee Straße, die sich auf den Wasserturm zuschlängelt, ganz vorne die Adelheidstraße.

Und hier eine Aufnahme nach Süden. Im wesentlichen die Donnerschweerstraße mit der Meisterschule.

Dann waren eine Zeitlang von Juni 1975 bis September zwei Relais zeitweise in Betrieb. Einmal DB0UO vom Wasserturm auf R2, 145,750, und probeweise DB0UO auf I3, 145,675, das neue Relais. Manfred betrieb es am Brookweg, bei sich zuhause. Das war schon komisch. In Friesoythe war ich mobil und konnte zwei Relaisstellen ansprechen. Man merkte aber sofort, das neue Relais hatte weniger Hub. 5 kHZ.

1975 - Vom R2 auf I3

Leider mußten die Relaisfunkstellen ab 1975 mit einer Shift von 600 kHz betrieben werden Das führte zu einer Neuordnung und anderer Kanalzuteilung. Hier die neuen Frequenzen:

Mehr dazu in der FM-Story

Wegen der Bandplanänderungen, die im wesentlichen von Ländern ohne Relaisnetze beschlossen wurden, zumindest gegen die Stimme des DARC, gab es heftige Diskussionen. Und irgendwie war es komisch, plötzlich wurde eine 100 W starke Bake auf 144,150 Mhz betrieben, zur Freude der Hamburger und Oldenburger, deren Relaisstellen nicht umgestellt waren, auch die Relaisstellen, die als Eingabe die alten Direktfrequenzen 145,000 und 145,150 Mhz hatten, wurden von Funkern bedient, die die Direktkanäle weiter als solche nutzten, ohne auf der Relaisausgabe zu hören. Es ging teilweise alles durcheinander. Allein die Beschaffung einer Weiche für eine Shift von 600 kHz bei 145 MHz war für viele OV’s ein Problem. Horst, DJ3PI, baute in vielen Arbeitsstunden die Weiche aus FM & Repeaters nach. Später waren alle natürlich gespannt, wie das Ergebnis dann ausfiel. Denn noch stand das alte Röhrenrelais auf dem Wasserturm und Manfred betrieb das neue bei sich zuhause am Brookweg im Dauertest.

Endlich war es soweit. Das neue Relais wurde auf dem Wasserturm installiert und sendete auf 145,675 MHz. Die Empfangsantenne, die nach Süden wegen der Störungen durch Benutzer von DB0ZO abgeschirmt aufgebaut war, wurde demontiert. Die alte Sendeantenne wurde ab sofort für Sendung und Empfang benutzt. Erstes qso, am 4. September 1975 um 19h00 DB1BZ/p mit DB9BE aus Vechta. Dort konnte man vorher Oldenburg nicht hören, wenn Osnabrück auf war, und das war ständig der Fall. Eigentlich war die Umstellungsfrist schon mit dem 1.7.1975 beendet, deshalb hatte Bremen am 1.7. 75 abgeschaltet auf R 6, nach einer Ansprache morgens um 8h00 von Bernhard, DC6CA, und war eine Zeit ohne Relais. DJ6UA hatte eine Ausnahmegenehmigung bis 10.75 auf R 2 bekommen, da das neue Relais im Bau war und schon teilweise im Versuchsbetrieb.

Der neue Duplexer von Horst, DJ3PI.

Mit diesem neuen Duplexer war es möglich, Sender und Empfänger an einer Antenne zu betreiben.

Erstmal weg mit der Empfangsantenne. Da hatte sowieso ein Jäger reingeschossen.


Das sah leichter aus, als es dann war.

Nach drei Jahren ging das kaum noch loszuschrauben.


So, jetzt müsste die Sendeantenne überprüft werden.


Auch nicht so einfach, das Holz war ziemlich morsch. Wir bekamen die Antenne kaum richtig fest.

Ein Blick in die Ferne. Die Autobahnbrücke über die Hunte wird gerade gebaut. Man kann vom Wasserturm sogar die Hochhäuser in Bremen Nord erkennen, ganz links.

Ein lästiges Problem mit dem vergammelten Holz.

1976

Das Relais funktionierte gut. Aber dann kam Horst auf die Idee, eine gestockte Antenne zu bauen.

Wieder rauf auf das Relais im Juni 1976. Hier bringt Horst die Antenne mit seinem alten Audi.


Erst einmal 50m Seil zusammengebunden. Klaus, DK7BS

Die Antenne wurde hinterm Turm hochgezogen, wir hatten Bedenken, die Wasserturmleute würden wegen der sechs Meter langen Antenne meckern oder das eventuell verbieten. Von unten sah sie dann aus 50m Entfernung ganz klein aus. Eben über der Antenne sieht man den Wahnbeker Turm im Bau. Links daneben steht noch der alte 70m hohe Gittermast der später demontiert wurde, als der große Turm seine Aufgaben übernommen hatte. Auch dieser Mast war 1974 als Relaisstandort für DB0UO gedacht. Auf dem Loyer Berg stand ein Antennenmast der Bundeswehr, der für DB0UO auch geeignet erschien. Man hatte uns vom NDR bei Übernahme der Wartungstkosten auch den alten 100m hohen Mittelwellensender in Etzhorn angeboten, der rechts auf dem Bild noch vor der Ohmsteder Kirche schwach zu erkennen ist. Jedoch der OVV Bruno, DL9TN, lehnte wegen der jährlichen Wartungskosten von 22000 DM ab. Warum wir uns überhaupt Gedanken über einen anderen Standort machten, ist leicht erklärt: Einige OM’s wohnten in der Nähe vom Wasserturm und für die war das 2m Band dicht, denn wenn das Relais sendete, das waren etliche Stunden pro Tag, war es bei diesen Stationen, wie z.B. DL6SS, nicht mehr möglich, DX in CW oder SSB auf 2m zu machen.

Wahnbeker Turm (Mitte hinten)


Da ist sie nun. Klaus, DK7BS


Und dann muß sie an das Geländer ran. Das Holzhäuschen ist zu morsch.

Im Hintergrund wird der Nordteil der Autobahnbrücke über die Hunte gebaut.


Und hier ist der Photograph auch mal mit dabei. DF9QM in jungen Jahren.


Er arbeitet nicht und genießt die Aussicht vom Wasserturm in 50m Höhe über Oldenburg


Und fertig.

Und die Reichweite von DB0UO stieg ordentlich an. Das lag nicht nur an dem Gewinn von 6 dB, die alte Antenne war vorher im Seefunkbereich resonant. Die Antenne besteht aus Koaxkabelstücken, die über Kreuz aneinander gelötet sind. (siehe FM & Repeaters)

1977 - DB0WY

Bei einem Besuch bei Wilhelm, DJ5HY, zeigte er mir die Relaisfunkstelle DB0WY. Schon 1960 war Wilhelm an Relaisversuchen auf der „Höhe 211“ beteiligt. Er erzählte, daß das Relais DB0WY 1971 in Betrieb genommen wurde und zwar auf 145,825 (R5) im Turm der Kirche von Levern. 1975 wurde aus R5 mit 1,6 MHz Shift R9 mit 600kHz Shift, der teure Empfangsquarz konnte weiter benutzt werden. Bei unserem Treffen war das Relais noch nicht lange auf dem Standort Büscherheide und er sagte, sie hätten sogar 600m Stromkabel legen müssen. Eine weitere Änderung war der Kanalwechsel auf R2, der 1984 zwangsläufig alle Relais auf R9 erwischt hat, als der Kanal für den Satellitenbetrieb freigemacht werden mußte. Mehr dazu in der FM-Story Weiteres auf der sehr schönen Seite über DB0WY am Ende dieser Seite in der kleinen Tabelle.


Der Antennenmast von DB0WY im Wiehengebirge 1977 in Büscherheide bei Bad Essen.

Die Relaisfunkstelle DB0WY, Sender Empfänger und unten die Weiche.

Diebstahl der Relaisstelle DB 0 UO

Was noch erwähnenswert ist, im Sommer des Jahres 1977 konnte man abends gegen 23 Uhr DB0UO nicht mehr auftasten. Manfred fuhr am nächsten Tag zum Wasserturm, um das Relais nachzusehen, da war DB0UO gestohlen worden. Die Weiche war noch an der Wand. Was nun? Manfred, DJ6UA, erzählte die Sache den Leuten, die auf dem Wasserturmgelände arbeiteten, ob Polizei eingeschaltet wurde, kann ich nicht mehr sagen. Jedoch wurde das Relais zwei Tage später vom Sohn eines der Mitarbeiter, der auf dem Gelände wohnte, in einem Teich gefunden. Er wollte als Belohnung ein CB Funkgerät, das er auch bekam. Das Relais wurde sorgfältig getrocknet und funktionierte zum Glück noch, obwohl in der Folge zwei Ausfälle auftraten, ein Poti mußte ausgewechselt werden, später stopfte DB0UO langsam immer stärker werdend den eigenen Empfänger zu. Nach langem Suchen fand Horst, DJ3PI, den Fehler. Zwischen den Abstandsbolzen aus Messing und der versilberten Grundplatte unter der Empfängerplatine hatte sich durch das Wasser Grünspan gebildet, der als Diode wirkend das Sendesignal gleichrichtete und den Empfänger so beeinflußte. Nun bekam das Relais einen Stahlschrank und ich stiftete einen einfachen Quarzsender, den Horst mit einem Doppeltongenerator versah, beim Öffnen des Stahlschrankes wurde also sofort DB0UO hochgetastet und man hörte diesen Doppelton. Jahre später löste der Sender einmal aus, aber keiner von uns wußte mehr, was los war. Bis Manfred zum Wasserturm fuhr, weil er den vermeintlichen Störsender dort gepeilt hatte. Aber es war nur unsere Alarmanlage. 😁

1978 - DB0UO

Horst und Manfred kamen auf die Idee, eine Horizontalantenne für DB0UO zu bauen. Klaus und Reinhard, DF4BT, zogen sie außen hoch, und bauten sie zusammen. Ich kam zu spät und konnte daher nur einige Photos von unten machen(mit 400mm Tele) Klaus DK7BS und Reinhard, DF4BT. Erstmal mußte an dem morschen Holz ein Rohr befestigt werden. Das war 1978. Ziel war eine Verbesserung für Feststationen. Die Horizontalrundstrahler hatte Horst, DJ3PI, konstruiert. Zusammen haben sie 3dBD.

Dann wurde wieder ein 50m langes Seil benötigt. um die beiden Strahler hochzuziehen.

Da sind die Strahler schon. Manfred hatte sie unten hinter dem Turm angebunden.

Nun haben Klaus, DK7BS und Reinhard, DF4BT, die Strahler schon montiert.

Nun war auch Manfred oben angekommen und legte Hand mit an.


Da steht sie nun. DB0UO hat vertikal 6dB Gewinn und horizontal 3 dB.



Die Reichweite für Feststionen mit horizontaler Polarisation stieg an, und vor allen Dingen konnten Feststationen im Bereich anderer R3 Relais horizontal die nahen Relais ausblenden und über DB0UO arbeiten. Das brachte manche „DX Station“.

1980 - DB0XW


Die Relaisstelle DB0XW im Wasserturm mit Windgeneratorstromversorgung.


Und hier Sender, Empfänger und Steuerung der Relaisfunkstelle DB0XW.


Die Sende- und Empfangsantennen der Relaisfunkstelle auf dem Wasserturm bei Wittmund im Mai 1980. Otto, DJ8RG, zeigte mir das Relais DB0XW.

Eine tolle Lösung: Der Wasserturm hatte keine Stromversorgung. Daher hatte man einen Windgenerator selbst konstruiert. Vielleicht erfahre ich noch, wer das gebaut hat. Toll!

Hier der Generator bei Windstärke 6. Ab und zu bremste er sich ab, wenn er zu schnell lief. Der Aufenthalt dort oben war nicht ungefährlich, weil der Generator sich ständig mit dem Wind drehte.

1981 - DB0OO

UND JETZT AUF 70CM!

Das Oldenburger 70cm Relais wurde 1973 von Peter, DC9XD, beantragt und auch gebaut. Leider wurde es nie richtig in Betrieb genommen. Es fehlte ein guter Standort. Außerdem gab es noch einige unschöne Probleme: Es gab z.B: Relaistellen ohne Benutzer und einige Prestigerelais u.a. am Bodensee. Und so warfen sich manche Amateure gegenseitig Knüppel zwischen die Beine, wenn es um die ach so wichtige Relaisfunkstelle ging. Ham Spirit?? Wohl nicht. Bei einem Altherrentreffen beim Elsflether Flohmarkt 2014 bekam ich von Peter, der das erste Relais gebaut hatte, Unterlagen. Hier ist DB0YO . Wegen diverser Probleme hatte dann DB1BZ 1976 die Genehmigung beantragt, aber erst Anfang 1981 bekam Albert, DK2IH, die Lizenzurkunde für das 70er Relais, denn wir mußten warten, bis die Verteilungspraxis vom DARC geändert wurde. Jeder, der eine Relaislizenz besaß, mußte das Relais auch in einer bestimmten Frist in Betrieb nehmen. Das führte zum Verlust des Rufzeichens DB0YO und zur erneuten Lizenz von DB0OO im Januar 1981. Erst lief das Relais im Versuchsbetrieb mit dem Call DK2IH in der Margaretenstraße in Oldenburg. Da gibt es eine Tonaufnahme : DL2PI besucht Albert und ist mobil auf dem Relais, call ist noch DK2IH, qrv.

Und nun geht es auf die LVA in OL. DB0OO wird aufgebaut. Endlich. In 42m Höhe. Am 21.8.1981. Der Blick von der LVA in der Huntestraße nach Norden (Wahnbek + Wasserturm).

Die Antennenrohre werden zusammengesteckt.


So, nun steht die Antenne. Daneben ist eine 4m Antenne der Feuerwehr.


Blick zum Hochhaus Hundsmühlerstraße, in dem DF9QM damals wohnte.

DK2IH, Albert, mit dem kompletten Relais. Die Weiche ist mit im Relaisgehäuse.

Ein Blick nach Süden.

Die alten Brunnen auf dem Schloßplatz sind noch da.

Dies ist der Hafen mit der neuen Amalienbrücke und dem Silo wo DB0OL ab 2016 laufen wird.

1984 - DB0UO

Und nun der große Tag. DB0UO kommt nach Wahnbek. Am 5.1.1984. Mit einer völlig neuen Antenne.


Klaus, DL8BDU neben der Antenne. Die Horizontalstrahler sind noch nicht dran.

Die Vertikalantenne wurde im Innern des Turmes hochgetragen. Das macht Spaß bei 135m Höhe. Die Horizontalantennen paßten nicht in den Turm. Sie mußten von der Plattform in 80m hochgezogen werden, was nicht einfach war, wegen der vielen Antennen am Turm für Kabelfernsehen und Radio.

Oben auf der kleinen Plattform war Bernd, DL5BBP und hatte ein 60m langes Seil herabgeworfen.

Das war ziemlich knifflig, ohne die kommerziellen Antennen zu beschädigen


Alles fertig. So sah es von unten aus. Man kann die komplette Antenne von DJ3PI klar erkennen. Durch eine raffinierte Weiche aus Koaxialkabeln wird erreicht, daß vertikal 5 Watt abgestrahlt werden, horizontal jedoch 10 Watt. Genauso ist es beim Empfang. Horizontal wird bevorzugt


Der gesamte Turm aus der Ferne….


Photos von Manfred, vom Relais, dem Filter und dem 10m Empfänger für die Fernabschaltung.


Das geöffnete Relais. Man sieht das Netzteil und die Relaislogik.


Hier nochmal mit Manfred. Wie viele tausend Stunden hat er die beiden Relaisstellen betreut, abgeglichen, repariert, auf- und abgebaut? Ein Lebenswerk ist das gewesen. Im linken, aufgeklappten Teil des Relais sind die flachen Sender und Empfänger zu sehen.


Nochmal die von Horst gebaute Relaisweiche. Nach W1GAN aus FM and Repeaters.


Hier steht die Antenne in der Turmspitze, damit Bernd, DL5BBP, in bequemer Höhe die beiden von DJ3PI entwickelten Horizontalstrahler anbauen kann. Dann wird die Antenne auf der Plattform fest verschraubt.

Bernd, DL5BBP auf der Turmspitze in 135m Höhe.

Hier nochmal der W1GAN Duplexer als PDF

Weil das zwei Meter Relais so gut funktionierte in Wahnbek, besonders mit der Horizontalantenne kamen viele OM’s auf die Idee, man könnte das gleiche auch auf 70cm machen. Einer der Vorreiter der Idee war Konrad, DL4BZ. Aber wir konnten in Wahnbek nur horizontal 70cm anbauen. Daher wurde für den Mobilbetrieb ein Stadtrelais bei mir auf dem Hochhaus in 45m Höhe vertikal beantragt, aufzubauen. Leider wurde der Antrag irgendwie verschleppt und einige Monate später kam auf dem beantragten Kanal R 73 DB0BNV. Damit war ein weitreichendes, weil rein horizontales 70cm Relais in Wahnbek erledigt. Da hatten andere die besseren Beziehungen zum damaligen UKW Referenten. Sowas kam ja damals öfter vor.

Das war es. Mehr Photos zu den Relais‘ sind bei mir nicht vorhanden. Am 28.6. 1993 hat Manfred das Relais DB0OO auch in Wahnbek installiert. Um 11h10 vormittags ging es in Betrieb. Später kommt noch eine neue Antenne für das 70er Relais drauf. Das erste Qso auf dem 2m Relais hatten DB6BD und DJ6UA am 5.1.1984, ein Sonnabend Nachmittag.

Tondatei hier.

Allen Beteiligten und Unterstützern der beiden Oldenburger Relais sei gedankt, insbesondere Manfred, Peter und Horst. Nicht zu vergessen Otto, DJ8RG, der mich mitnahm auf den Wasserturm von DB0XW, sowie Wilhelm, DJ5HY, der mir das Relais DB0WY in Rabber bei Lübbecke zeigte. Tondokumente werden nach und nach bis zurück nach 1974 von DB0UO eingespielt. Ferner kann von dieser Seite die FM Story, die Geschichte der FM im Amateurfunk in Deutschland heruntergeladen werden.

Das File heißt FM-Story.pdf Die neue Rechtschreibung gibt es auf meiner Seite nicht. 😎 Anfragen und Ergänzungen an mich.. Ich wünsche mir, daß alle mithelfen, diese Geschichte zu ergänzen mit Photos, und auch Tonaufnahmen sowie Details über die Relaisstellen. Für uns in Oldenburg sind besonders DB0WO, DB0WC, DB0XW, DB0WU, DB0UG(Lingen), DB0SM und auch DB0ZO interessant. Aber auch Informationen über andere Relais sind willkommen und werden auch von Klaus, DJ4JI, kommen. Er hat angeboten, mir weitere Informationen aus den „Steinbergbriefen“, die damals das non plus ultra über Relais waren, zu geben! Sollten die Personen auf den Photos nicht einverstanden sein mit einer Ver- öffentlichung im Internet, dann bitte sofort melden, ich nehme die entsprechenden Bilder raus. Bei der Beschäftigung mit dem Thema fallen mir ständig mehr Einzelheiten ein. Daher ab und zu mal nachsehen. Die FM-STORY.pdf ist nun endgültig fertig geworden Ich habe alle wichtigen Artikel komplett aus alten DL-QTC und cqDL Heften eingescannt.

Viel Spaß wünsche ich allen beim Ansehen der Photos und Hören der Tondokumente. Die Tondokumente sind auf der Seite www.df9qm.de. Ausdrücklich danke ich auch allen im Text genannten OM’s!!, die mithalfen beim Relaisbau. Da die yl – om Runde jahrelang über das Oldenburger 2m Relais lief und eben wegen der großen Reichweite so erfolgreich war, bitte ich um Daten darüber, Anzahl und qth’s der Stationen, das wäre interessant als Schaubild darzustellen. Schade auch, daß kein Rundspruch mehr gesendet wird. Nach einem qso mit Detlef, DL1BE, fiel mir ein, daß ein Bild unbedingt mit auf diese Seite muß. Wer war es, der Tag und Nacht da war, viele Stationen durch Oldenburg leitete und überall bekannt war? Jeder bekam von ihm die passende Begrüßung oder einen Spitznamen, unser Relaiswächter oder Relaisgeist, das mag man sich aussuchen, Karl, DL 2 PI. Zum Andenken an ihn…

DB0UO Teil 2

Nun sind 22 Jahre vergangen, mehrmals wurde die Antenne nach Blitzschlag repariert, und auch DB 0 UO fiel zweimal aus, da kamen folgende schlechte Nachrichten:

2006

Manfred, DJ 6 UA, im Januar 2006 überraschend gestorben
Gerade bekam ich die Information, daß Manfred gestorben ist. Er hatte sich 34 Jahre um das Relais DB0UO und 21 Jahre um das Relais DB0OO gekümmert. Es war sein Lebenswerk. Wir werden ihn nicht vergessen. Die Relaisstellen bestimmten seine gesamte Freizeit.

Neue Informationen

Leider habe ich vom Relaisverantwortlichen Klaus eben erfahren, daß voraussichtlich wegen der neuen Bestimmungen der Funkturmgesellschaft das Relais DB0UO seinen Betrieb nicht auf dem Standort Oldenburg Wahnbek fortsetzen wird, da die aufgenommene Leistung über der jetzt erlaubten liegt. Ferner ist die 2m Antenne zu groß. Das 70 cm Relais DB0OO wird möglicherweise nach einem Umbau am Standort verbleiben können, wenn es gelingt, die Eingangsleistung auf 100 Watt zu drosseln. Inzwischen arbeitet ja auch DB0WO in Leer wieder auf dem Wasserturm dort, es gab jedoch vor Jahren schon Hinweise, daß das Oldenburger 2m Relais nicht auf den Oldenburger Wasserturm zurückkommen kann, weil der ja nun ein Baudenkmal ist. Sobald ich neue Informationen habe, werde ich sie hier mitteilen. Leider ist wohl die schöne Zeit vorüber mit DB 0 UO in Wahnbek mit der Horizontalantenne. Höhepunkte gab es viele. Verbindung in die Ukraine und sehr häufig Stationen aus England, Schottland und Norwegen, Schweden und sehr oft Dänemark. Auch Stationen aus der Eiffel und Süddeutschland waren im Laufe der Betriebszeit in Wahnbek auf DB 0 UO oft zu hören. Und die vielen Jahre yl Runde klappten eigentlich wegen der Horizontalantenne so gut. Was macht der DARC? – Wird von dort Unterstützung kommen? Ich bezweifle es und hoffe doch.

Oldenburger 2-m-Relais DB0UO qrt

Die Forderungen der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) haben nun auch Auswirkungen auf die Oldenburger Relaisfunkstellen. Wie Klaus, DL8BDU, mitteilt, mußte das 2-m-Relais DB0UO vom Netz genommen werden. Eine Wiederinbetriebnahme ist zum jetzigen Zeitpunkt unwahr- scheinlich, da die Vorgaben mit dem vorhandenen Equipment nicht eingehalten werden kön- nen. Damit nimmt eine über 25jährige Ära des DX-UKW-Relaisfunks im 2-m-Band im nordwest deutschen Raum ein jähes Ende. Auch die Antennen des 70-cm-Relais am gleichen Standort müssen bis Ende April demontiert werden; hier ist aber eventuell eine Wiederinbetriebnahme des Relais nach entsprechenden Umbaumaßnahmen möglich. Rainer Victoria, DL5BG, Information Distrikt Nordsee.

2007

Geschrieben von Klaus Mueller am Freitag, 04. Mai 2007

Hallo Funkfreunde, am vergangenen Wochenende habe ich auf Grund der durch die DFMG geänderte Genehmigungslage mit Hilfe von DF3DT, DG2BCP und DK7LH verpflichtungsgemäß die Antennenanlage der beiden Oldenburger 2m und 70cm Relais reduziert oder geändert. Ab dem 1.5. gelten folgende neue Bedingungen ( bis zur nächsten Änderung…):

Gesamtstellfläche in den Gebäuden der DFMG =< 0,5qm Gesamtantennenfläche aller Antennen =< 1qm, will heißen, sichtbare Fläche. Spitzeneingangsleistung aller in Betrieb befindlichen Geräte / Relais =< 100W. Eigenständiger Rückbau aller durch die ehemalige Föderverfügung der Deutschen Bundespost für die Funkamateure des VFDB durch diese genutzten Antennen, Kabel usw. Das waren in Wahnbek 8 C-Netz Antennen (je 2m hoch 40cm breit), den ehemaligen des 70cm Relais, und die Antenne des 2m Relais, bestehend aus einem V2A Fuß und einer Kombination aus vertikalem Strahler und 2 Halos für den horizontalen Anteil. Die C Netz Antennen konnte man gut sehen, sie lagen im oberen Ring kurz unter der Spitze des Turmes, ca. 125m hoch, die 2m Antenne auf der Spitze bei 134m. Dazu kommen noch jede Menge Kabel, die wir auch in nächster Zeit noch quer durch den Turm abbauen müssen.

Da das 2m Relais auf Grund seiner antiquarischen Technik 190W Leistung aufnahm, war hier kein kurzfristiger Umbau zu realisieren. Das Relais ist deshalb außer Betrieb. Das 70cm Relais war mit 130W Aufnahme noch den kurzfristigen Versuch eines Umbaus wert, der wurde während des Antennerückbaus auch durch Leistungsreduzierung erreicht und konnte so in Betrieb bleiben. Man muß sich das einmal vorstellen, das Relais macht jetzt 3W Ausgangsleistung an einer Rundstrahlantenne, die Spitzeneingangsleistung liegt bei 95W……

Ich werde den Standort, so keine neuen Torpedos von Seiten der DFMG gestartet werden, nicht kurzfristig aufgeben. Wir werden jetzt in Ruhe nach bezahlbaren technischen Möglichkeiten zum Um-/Neubau der Relais suchen. Einige vielversprechende Ansätze gab es schon auf der Distriktversammlung in Wiesmoor.

Bilder hierzu gibt es auf der Homepage von DG2BCP

73, de Klaus, DL8BDU

Dies ist der Ausstieg in 135m Höhe!

Hier nun der Abbau der 2m Antenne

Abbau der 2m Antenne 2

Abbau der 2m Antenne 3

Abbau der 2m Antenne 4

Abbau der 2m Antenne 5

Abbau der 2m Antenne 6

Nun mußten noch die C-Netz Antennen, die man 1993 den Amateuren überlassen hatte, demontiert werden, Da durfte unser Abbau Team außen am Turm zwischen 80 und 130m herumhangeln. Wehe es fällt etwas herunter. Dann kann man gleich alles abbauen und verschwinden. Hier der Aufstieg zu den C-Netzantennen.

Aufstieg zu den C-Netzantennen 2. Erst mal gepeilt.

C-Netz von oben.

C-Netz von oben 2

C-Netz von unten 2

C-Netz von unten 4

Unser Abbauteam, es fehlt Mike, DK7LH.

Verdiente Pause in 86m Höhe.

Teil der 2m Antenne und die neue 70cm Antenne.

Vielen Dank dem Abbauteam und es beruhigt doch, daß bereits über neue Lösungen nachgedacht wird. Die DB 0 UO und DB 0 OO Story scheint noch nicht zuende zu sein! Ich danke Klaus und dem Team für die großartigen Photos!

Neuigkeiten über DB0UO / DB0OO in Oldenburg vom 23.6.07

Umbau DB0UO / DB0OO Stand: 23.06.07

Geschrieben von Klaus Mueller am Sonntag, 24. Juni 2007
Hallo Funkfreunde.

Am Samstag haben Peter, DG2BCP, und ich wieder einige Stunden am Standort des Oldenburg Umsetzers DB0UO /-OO verbracht. Als Ziel dieser Aktion war die Endmontage des neuen(alten, aber umgebauten ) Antennenträgers für zwei vertikale Antennen geplant. Ferner haben wir die 70cm Antenne, die ehemals dem Funkruf diente, gegen eine kommerziell gefertigte Kathrein Antenne ausgewechselt. Des weiteren haben wir das Verbindungskabel von der Antenne zum übergansstecker im Turmschaft gegen ein 1/2″ Cellflexkabel ausgetauscht. Nach vier Stunden Arbeit und einigen Mühen (Neue wasserfeste Durchführungen durch 8mm Stahl, Wandhalter für das Kabel etc.) wurde dann nach einem kurzen Test mit DF3DT die Funktionsfähigkeit bestätigt. Erste Meldungen von OM mit weiteren Fahrwegen zum QRL bestätigen eine positive Veränderung der Anlage. In der nächsten Zeit prüfen wir die Umbaumöglichkeiten von kommerziellen Geräten sowie andere ( bezahlbare ) Konzepte, um auch möglichst schnell wieder 2m in Betrieb nehmen zu können.


73 de Klaus

2008

Umbau DB0UO / OO, Stand 19.01.2008

Geschrieben von Klaus Mueller am Sonntag, 20. Januar 2008

Hallo Funkfreunde,
zur Zeit sind wir noch mit Restarbeiten im Gebäude beschäftigt. Ziel war es als erstes, die Auflagen der DFMG (Turmgesellschaft) zu erfüllen, um nicht den Standort ganz zu verlieren. Hier mussten umfangreiche Rückbaumaßnahmen durchgeführt werden, Kabel vom Betriebsgebäude bis in die Spitze ausziehen usw. . Leider ist die DFMG keine fest planbare Größe, wir wissen nie ob etwas oder was als nächstes kommt…. Hier werden Peter und ich auch noch einen Tag verbringen dürfen um ein endgültiges Erscheinungsbild im Turm garantieren zu können. Parallel läuft die Vorbereitung für den Neuaufbau des 2m Relais. Da auch hier erst einmal ältere Technik eingesetzt werden wird, habe ich als Antenne einen gewinnbringenden Rundstrahler auserkoren, dessen Preis jedoch mit fast 460€ schon recht schwindeleregend ist. Daher habe ich mich mit dem Relaisverantwortlichen des Emslandrelais zusammengetan, der ebenfalls eine gute 2m Antenne sucht und außerdem noch bessere Kontakte zu Firmen aus dem Bereich Antennentechnik hat…

Für die Zukunft ist dann, falls uns der Standort erhalten bleibt, eine Modernisierung der beiden Relais geplant. Geplant oder angedacht, derzeit finanziell nicht zu realisieren, ist auch das Thema D-Star. Wir müssen erst einmal wieder einen Status erreichen der beide Relais in Betrieb sieht und auf dem wir sicher für die Zukunft aufbauen können. Falls uns ein OM / OV finanziell unterstützen will, die Bankverbindung für die Relaiskasse findet Ihr in meiner Info vom September, wir würden uns sehr freuen. 73, de Klaus

Umbau Relais DB0UO / -OO, Stand 05.03.08

Geschrieben von Klaus Mueller am Mittwoch, 05. März 2008

Hallo Funkfreunde,
hier der aktuelle Stand der Umbauaktion. Vorgestern sind zwei Antennen der Firma Procom für die Relais in Oldenburg und im Emsland bestellt worden. Trotz langer Recherche und dem Finden einer günstigeren Variante war es auf Grund fehlender Dokumentationen (so wie für Statik etc. benötigt) nicht möglich auf dieses Angebot zurückzugreifen, leider. Das wird die Relaiskasse mit mehr als 400€ belasten!! Lieferzeit ist ca. 4-6 Wochen. Bis dahin wollen Peter und ich die durch die neue Statik notwendig gewordenen gravierenden Veränderungen an der Haltekonstruktion für die Antennen in Oldenburg relalisieren und die Auswechselung durchführen.

73 de Klaus, DL8BDU

Zum Relais Neubau:

Derzeit baut Klaus-Dieter beide Relais neu auf. Die verwendeten Geräte sind von Motorola, und zwar die GM 900 Baureihe. Es fehlen noch je ein VHF und ein UHF Gerät. Hat noch jemand eine Quelle oder ein solches Gerät im Schrank?? ……wenn ja, bitte melden. Ebenfalls neu aufgebaut wird die Steuerung und die Stromversorgung, das alles in drei 19″ Einschüben. Es sind schon einige hundert € ausgegeben worden, wir hoffen der Aufwand lohnt sich. Sehr erfreulich ist die Empfindlichkeit der Geräte, die wird auf jeden Fall eine Verbesserung zum vorherigen Equipment bringen.

Relais DB0UO /-OO, Stand. 28.07.2008

Geschrieben von Klaus Mueller am Montag, 28. Juli 2008

Hallo Funkfreunde,
lange war nichts zu lesen von mir zu diesem Thema. Klaus, DF7BW, war sehr fleißig und hat alle fehlenden Teile für beide Relais ersteigern können, auch ein zusätzliches Gerät für das 70cm Band konnte zu Ersatzzwecken kostengünstig erworben werden. Alle Einbauten in das vorgesehene 19″ System sind erfolgt, die Verdrahtungen fertig und die beiden Relais, also 2m und 70cm, werden jetzt gründlich auf ihre Dauerlaufeigenschaften getestet. Somit sind Peter und ich wieder am Zuge die Antennetragekonstruktion vom Turm in Wahnbek zu entfernen und sie, nun hoffentlich letztmalig, den Forderungen des Statikers entsprechend angepasst wieder aufzubauen… …..Also, fasst Euch in Geduld, wir sind am Ball!!!

73, de Klaus

Hurra, das neue 2m und 70cm Relais ist seit 13:32 MESZ am 16.8 in Betrieb!!!

Hier eine Tondatei leider in mäßiger Qualität aus 100km Entfernung

Relais DB0UO / -OO Stand 16.08.2008

Geschrieben von Klaus Mueller am Sonntag, 17. August 2008

Hallo Funkfreunde!
Am 9.8. haben wir den alten Antennenträger demontiert und die 70cm Relaisantenne provisorisch befestigt. Ferner wurden die Brandschutzschottungen, die durch das Ausziehen der alten Kabel in Mitleidenschaft gezogen wurden, wieder hergestellt. Im Laufe der vergangenen Woche wurde dann die Neukonstruktion des Antennenträgers durchgeführt. Gestern, also am 16.8., haben wir dann mit dem gleichen Team wie sonst auch die Anlage neu aufgebaut. Mike und Peter haben die Antennkonstruktion aufgebaut, ich habe mich mit dem umlegen und konfektionieren von Flexwellkabeln beschäftigt, Klaus hat die Relaistechnik aufund eingebaut und Uwe hat geholfen, wo er gerade gebraucht wurde. So konnte dann nach etwa 4 Stunden Arbeit die Neukonstruktion in Betrieb genommen werden. Leider wurde meine Vorstellung von einem finalen Arbeitseinsatz durch die Realität überholt. Das alte Speisekabel für die 2m Antenne ist offenbar kein 50 Ohm -, sondern ein 60 Ohm Kabel. Hier müssen wir abwarten, welchen Einfluß die Fehlanpassung an den Stoßstellen auf die Weichenfuktion hat. In Unkenntnis dieser Sachlage hätten wir im Frühjahr natürlich nicht alle Kabel weisungsgemäß aus dem Turm ausgezogen, sondern ein 50 Ohm Ersatzkabel für diesen Zweck belassen…. Zudem werde ich noch einige Anschlußkabel gegen hochwertigere auswechseln, um die Anzahl der Verbinder und Kupplungen zu reduzieren und damit die Dämpfung weiter zu verringern. Wir werden jetzt ca 14 Tage die Anlage im Betrieb testen, dann noch einmal mit erhöhtem Meßaufwand antreten, alle Daten aufnehmen und zu Papier bringen.

Empfangsberichte bitte via E-Mail an mich, gerade aus dem ehemaligen Grenzbereich des 2m Relais, aber selbstverständlich auch vom 70cm Umsetzer. Zu gegebener Zeit folgt dann meine finale Mitteilung zu diesem Thema,

73, de Klaus

Alle Bulletins mit freundlicher Genehmigung von Klaus‘ website durch DF9QM entnommen

16.8.2008

Und hier nun die ersten Photos von den neuen Relaisstellen und den neuen Antennen. Freundlicherweise haben Uwe, DF3DT, und Maik, DK7LH, noch Zeit gefunden, um während der umfangreichen Arbeiten noch Bilder zu machen. Dafür vielen Dank im Namen aller.

Hier nun einige Photos der neuen Anlage, die ich freundlicherweise von Klaus Dieter bekommen habe! Danke!

Entwurf von drei 19″ Einschüben mit zwei Relais und einem Netzteil

DB0OO mit 2xMotorola GM900 und der Relaissteuerung im Messinggehäuse noch nicht komplett verdrahtet ( Hardwareaufbau von DB0UO ist analog)

Gesamtansicht der im FMT Wahnbek aufgebauten Anlage im 19″ Gehäuse


Netzteil+70cm … Aufbau im 19″ Gestell mit dem Netzteil für beide Relais (oben im Bild) und dem 2m Relais mit der großen Weiche unten im Bild)

Die Relaisweiche für 2m nach W1GAN

Die Weiche für 70cm von Cellwav

Klaus Dieter, DF7BW, mit der neuen Ausrüstung

Der Relaisschrank aus der Nähe. Unten steht der 6 cavity duplexer nach W1GAN.

Klaus Dieter beim Feinabgleich. Gleich um 13h32 am 16.8.08 ist er der erste auf dem neuen Relais. Tonaufnahme bald hier.

Der Antennenträger wird von Peter, DG2BCP, zusammengebaut. Er hat auf seiner Website seit einiger Zeit ein tolles Video von da oben.

Nun ist auch der Querausleger befestigt, aber nicht in der Mitte, denn die Antennen sind verschieden groß und haben unterschiedliche Windlast

Die Antenne für 70cm ist jetzt schon dran.

Links die Antenne für 70cm, rechts die 2m Antenne.

Peter erledigt noch die letzten Verkabelungsarbeiten.

Nach einigen Stunden zeigte sich schon, daß die Reichweite des alten Systems übertroffen wird. Hier in Buxtehude ist das 2m Relais mit meinem kleinen Rundstrahler in 9m Höhe jederzeit zu erreichen. Das war vorher nicht der Fall. Bitte alle Empfangsberichte an Klaus, dl8bdu

Relaisfunkstellen in Oldenburg, Stand: 29.11.2008

Geschrieben von Klaus Mueller am Samstag, 29. November 2008

Hallo Funkfreunde,
Klaus hat , wie angekündigt, das 2m Relais abgebaut und zu Hause versucht den Grund für die Modulationsaussetzer zu finden. Er hatte die Steuerung in Verdacht und einige Anpassungen vorgenommen. Nun wieder in Betrieb bitte ich Euch mal darauf zu achten, ob Änderungen festzustellen sind und mir diese mitzuteilen. Ist die gewünschte Änderung erreicht, wird auch das 70cm Relais entsprechend modifiziert.

73 de Klaus, DL8BDU

Meldung 1.12.08 von Klaus, DL8BDU:

Klaus, DF7BW, hat nun auch Modifikationen am 70cm Relais vorgenommen. Der NF Pegel (Eingang) wurde abgesenkt das gleiche Niveau wie beim 2m Relais. Wir hoffen nun auf ein Ausbleiben der stellenweise langen (=<5s) Modulationsaussetzer. Außerdem wurde der CW Pegel für die Kennung verringert. Ich bitte hiermit um Rückmeldungen zum Erfolg oder Misserfolg.

2009

Relaisfunkstellen in Oldenburg, Stand: 28.08.2009

Geschrieben von Klaus Mueller am Freitag, 28. August 2009

Hallo Funkfreunde,
wir haben es immer noch nicht geschafft die abschließenden Arbeiten am Relaisstandort in Wahnbek durchzuführen. Es sollen noch einige kürzere Leitungen mit Adaptern gegen höherwertige Einzellängen ausgetascht werden. Zudem sind noch Restabbrucharbeiten der alten C-Netz Anlage im Turm durchzuführen. Der Betrieb von DB0UO läuft sehr störungsfrei, während DB0OO immer noch seine Probleme mit den bekannten Modulationsaussetzern hat. Nachdem Klaus die Anlage einmal mit erheblichem Überpegel gewobbelt hat und es hier nicht zu den bekannten Effekten kam liegt der Schluß nahe, dass dieses Verhalten nichts mit dem Hub der empfangenen Signale zu tun hat. Langwierige Recherchen haben ihn dann auf eine weitere Möglichkeit zur Fehlerbeseitigung gebracht. In einigen wenigen Puplikationen zum Thema Motorola TRX wurde die kommerzielle Verwendung dieser Geräte in 2 Kategorien beschrieben. Zum einen der Betrieb als Sprechfunkgerät und zum anderen der Betrieb als Datenfunktransceiver. Im letzeren Fall werden andere Parameter eingestellt, diese lassen sich aber nicht über üblichen Bedienoberflächen verändern. Hier will Klaus jetzt weiter forschen und wir hoffen dann eine brauchbare Lösung anbieten zu können. Da wir ebenfalls noch abschließende Leistungsmessungen an den Antennen vornehmen werden können wir zum Abschluß auch die Anlage so einpegeln, das die max. zulässige Strahlungsleistung erreicht wird. Damit sollten dann auch die Empfangsdefizite weiter entfernter Mobilstationen im 70cm Band auszugleichen sein.

Hallo Funkfreunde,
am letzen OV Abend hat Klaus, DF7BW, eine nette Blackbox mitgebracht. Sie wurde dann als funktionierendes D-STAR Relais (im möglichen Rahmen) vorgeführt. Es ist schon erstaunlich, auch für mich als ausgesprochenem „Nicht Freund“ von derlei Anwendungen, mit wie (relativ) wenig Aufwand eine solche Anwendung zum laufen gebracht wurde. Ich hatte da immer noch die Preise von den kommerziellen AFU Anbietern im Kopf…. Wir haben dann die Probleme bei einem ev. Betrieb von 2 Modulationsarten auf einer Frequenz diskutiert, das sind aber dann doch sehr theoretische Modelle gewesen…. Außerdem liegt es nicht in unserer Hand, dies wäre natürlich in erster Linie eine Frage der rechtlichen Nutzung, die die Bundesnetzagentur zu entscheiden und zu genehmigen hätte! Der Aufbau einer 3. Relaisfunkstelle, wie auch immer geartet, ist in OL definitiv nicht zu erwarten! Insofern ist dieses Projekt eine teure „Spielerei“ eines Technik begeisterten Funkamateurs, wir wissen ja alle, was so ein Hobby kostet….. Vor allem weiß das der Kassenwart von Z53, der seit einem Jahr weiße Kontoauszüge ohne jegliche positive Veränderung von der Bank holt!
73, de Klaus DL8BDU

Abschaltung der Relais

Geschrieben von Klaus Mueller am Mittwoch, 21. Oktober 2009

Hallo Funkfreunde, der Wahnsinn nimmt wieder seinen Lauf…. An den nächsten beiden Samstagen kann es Vormittags zu Abschaltungen beider Olderburger Relais kommen, da die Weihnachtszeit unaufhaltsam näher kommt und vorbereitende Maßnahmen zum erneuten Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung am Turm in Wahnbek vorgenommen werden. Um die Herrschaften vor dem sicheren HF Tod zu bewahren, werden bei Arbeiten an der Spitze des Turmes die Stecker gezogen…. na denn
73 de Klaus

2010

Hallo Funkfreunde,
Klaus und ich waren heute noch einmal in Wahnbek und haben am 70cm Relais einige Veränderungen vorgenommen. Wir hoffen nun auf ein Ausbleiben der Modulationsaussetzer, der Hub des Tonrufes wurde auch angepasst und einige andere Dinge, jedoch nicht die Ausgangsleistung! Sollten Änderungen negativer oder positiver Natur zu beobachten sein bitte ich um kurze Nachricht! Des weiteren habe ich eine Erweiterung der Betriebsarten für das 2m Relais bei der Bundesnetzagentur beantragt. Wenn der Bescheid positiv ist werden wir im März einen Testbetrieb in F3E und F1D (D-Star) im Parallelbetrieb durchführen. Es gibt vorerst keine Anbindung an das Internet!!!! Leider kam es in Wahnbek, wie auch in der Zeitung zu lesen war, zu einem Zwischenfall mit der Steuerung der Weihnachtsbeleuchtung. Hier hatte wohl ein Bauteil geschmort und Brandalarm ausgelöst. Ich hoffe sehr das es keine negativen Auswirkungen auf die Meinungsbildung der Turmbetreiber zu Selbstbauanlagen geben wird!! Das würde uns, nachdem sich die Lage leicht entspannt hat, gerade noch fehlen. Wie ich heute noch aus berufenem Munde erfahren musste geht der Abbau von Amateurfunkanlagen an dieser Art von Standorten unvermindert weiter. na denn…

73, de Klaus, DL8BDU 6.1.2010

DB0UO und D-Star Geschrieben von Klaus Mueller am Sonntag, 14. März 2010

Hallo Funkfreunde, nachdem die Genehmigung für das 2m Oldenburg Relais zum gleichzeitigen Betrieb zweier Betriebsarten eingetroffen war und Klaus aus dem Urlaub aus EA8 zurück ist stand der weiteren Planung und Vorbereitung zur Inbetriebnahme von D-Star am Standort Oldenburg eigentlich nichts mehr im Wege…. doch weit gefehlt.

Derzeit wird der „sinnvolle“ Betrieb eines D-Star Relais auf Grund der Querelen um das D-STAR-Gateway System, also um die Anmeldung am Server in den USA, welcher von den Eignern für nicht ICOM Nutzer ausgeschlossen wird, nicht möglich. Klaus versucht eine Lösung zu finden…aber ich befürchte, da hier Kommerz gegen Amateur kämft, das Ergebnis ist schon eingetütet!

Sollten sich Änderungen in der einen oder anderen Richtung ergeben werde ich sie selbstverständlich hier veröffentlichen!

73, de Klaus, DL8BDU

Neu sind Tondateien vom 70cm Relais, genaue Beschreibung der Weiche und der 6 dB Antenne. Die Links sind bei den Photos der Antenne und des Duplexers rot markiert zu finden. Die FM Story wurde völlig überarbeitet und neue ‚alte‘ Funkgeräte sind dabei. 1977, Diebstahl von DB0UO. Neu sind auch die Ausbreitungskarten. Teilweise reicht DB0UO bis ins Wiehengebirge hinein. DF9QM 21.09.2010

2013

Geschrieben von Klaus Mueller am Sonntag, 26. Mai 2013
Neue Kennung für das 70cm Relais Oldenburg (Amateurfunk)

Hallo Funkfreunde,
der eine oder andere der Telegraphie mächtige und / oder geübte Zuhörer wird sicher schon festgestellt haben, das die Kennung des 70cm Relais von Oldenburg auf der 438.650 von DB0OO in DB0UO geändert wurde. Mit Ablauf der letzten Genehmigungsperiode habe ich aus verwaltungs -und kostentechnischen Gründen die Zusammenlegung der in Wahnbek befindlichen Relaisstellen unter einem Call beantragt. DB0OO ist somit Geschichte!

73, de Klaus, DL8BDU

Thema: aktuelle News 28.9.2013 2m Relais DB0UO abgeschaltet

Hallo Funkfreunde,
gestern habe DF7BW, DL3IKE und ich in Wahnbek die jährliche Inspektion der Relaisfunkstelle DB0UO durchgeführt. Weil im Vorfeld schon der Hinweis auf zeitweise Beeinträchtigungen des 2m Relais laut wurden hat Eike die ihm zur Verfügung stehende kommerzielle Meßtechnik vor dem Aufstieg zur Antenne eingesetzt und beide Kabel in die Turmspitze mit den angeschlossenen Antennen gemessen. Der 70cm Bereich entsprach voll unseren Erwartungen. Auf 2m zeigten sich jedoch keine definierten Zustände, so das, obwohl Funkbetrieb relativ gut möglich war, ein Fehler vorliegen musste. Mit entsprechend Werkzeug und Meßtechnik ausgestattet sind wir dann aufgestiegen. Wir vermuteten eine Beschädigung der Antennenzuführung, da auf der oberen Plattform vor kurzem Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden. Für eine 2. Messung im Turmkopf habe ich dann die Zuleitung zur Antenne (1/2″ CF) am Transformationsglied abgeschaubt und…..hatte nasse Finger. Wasser im Kabel, bei Cellflex? Also sind wir auf die Spitze und haben die Antennenleitung verfolgt bis zur Antenne, kein Schaden feststellbar. Ein Blick an der Antenne entlang gen Spitze zeigte dann den schon inzwischen befürchteten Grund für alles Übel….siehe Bilder hierzu. Wir haben Antenne und Kabel dann abgebaut und ich werde die Tage nachsehen, ob an der Antenne nach dem Blitzeinschlag noch etwas zu retten ist oder nicht. So bleibt also bis auf weiteres das 2m Relais DB0UO abgeschaltet. Bilder bei Klaus auf der website

73, de Klaus, DL8BDU

PS: wir hatten 50km Fernsicht….

2016 - Rückbau

Aufgabe und Rückbau von DB0UO in Wahnbek

Geschrieben von Klaus Mueller am Montag, 11. April 2016

Hallo Funkfreunde!
Auf Grund geänderter vertraglicher Bedingungen müssen wir den Standort der beiden Relais DB0UO auf 2m und 70cm in Wahnbek kurzfristig aufgeben und die komplette Anlage demontieren. Da die Lizenz Ende des Monats ausläuft ist das auch der Termin für die endgültige Abschaltung. Ob ein Betrieb an anderer Stelle möglich sein wird ist zur Zeit in Prüfung, aber definitiv nicht spruchreif.

73, de Klaus, DL8BDU

Oldenburg 70cm ist seit 15.7.2016 als DB0OL auf 438,650 MHz wieder da!

Standort am Hafen in ca. 75m Höhe. Sichtweite also 32 km. Info bei DF3DT und hier Bitte Empfangsberichte ! Wie ich heute,6.8.2016 erleben durfte, ist plötzlich das alte DB0UO auf R 3 in Betrieb gegangen. Es sendet mit moderner Technik aber noch mit Behelfsantennen aus JO 42 CW. Später soll wieder eine gemischte Polaisation verwendet werden. Das Call ist DB0PDF. Standort Sage. Antennenhöhe vom Oldenburg Landrelais 90m ü. NN z. Zt. noch nur vertikal. siehe DF3DT u. DL8BDU

Tom (Thomas), DF9QM , vor 1976 DB1BZ .

Counter / Zähler

Die Daten der 2m Relaisstelle DB0UO auf einen Blick

Bei der Reichweitenberechnung wurde die Sendeleistung mit 15W eingesetzt , die Spannung am Empfänger mit 3 Mikrovolt angenommen. Sind 2 Werte vorhanden, gilt der erste für die Sichtweite und der zweite für die mögliche 3 µV Reichweite hinter dem optischen Horizont. Die Reichweite wurde für Mobilstationen berechnet mit einer Antennenhöhe von 1m und 0dB. 3 µV dürfte ein angemessener Wert für Funkamateure sein, sie können ja im Rauschen noch hören. Bei kommerziellen Diensten wird mit 20 Mikrovolt gerechnet! Höhenangaben in Meter über NN.

Von Juni 1978 bis April 2007 hatte DB0UO auch zusätzlich eine horizontale Antenne Das erste, mit Röhren bestückte Relais wurde bis September 1975 benutzt. Nach der Kanalumstellung haben wir ein Storno CQF 600 eingesetzt. Seit dem 16.8.08 ist es ein GSM900. Die größere Reichweite auf R3 erklärt sich durch das gestockte Antennensystem (Bilder 1978)

Hier ein paar Ausbreitungskarten für das 2m Relais bei DJ6UA, auf dem Wasserturm und in Wahnbek! Man kann davon ausgehen, daß im grünen Bereich, > 5 Mikrovolt, noch Portablbetrieb möglich war! Anklicken für größeres Bild, mit der Pfeiltaste links zurück. (Das Programm ist von VE2DBE) Die Karten sind public domain Material.

Die Daten der 70cm Relaisstelle DB0OO/UO auf einen Blick

Bei der Reichweitenberechnung werden bei 70cm die 3µV bereits vor der Sichtweitengrenze erreicht!

Von April 1975 bis 1981 hatte das Relais als Call DB0YO , vom Februar 1981 bis Mai 2013 DB0 OO. Vom 21.8.1981 bis 16.8.08 haben wir als Relais ein Storno CQF benutzt, seit 16.8.08 ein GSM 900

Olaf, DL3YBE, machte mich in einer sehr netten e-mail auf die schöne und sehr interesssante Seite des Relais Münster aufmerksam. Vielen Dank dafür.

Auf der website von Gerhard, DJ1KN habe ich etwas über das Bremer Relais gefunden. Er hat es mir freundlicherweise erlaubt, das Material hier einzusetzen. Danke! Gerhard.

22.04.2014 Vielen Dank an Armin, DL3BU, für den neuen link zum OV Leer und den Relais.

Leider ist über Bremerhaven nichts mehr zu erfahren. Kann jemand helfen?

22.8.2016. Nun gibt es DB0UO und DB0OO nicht mehr. Ende. DF9QM.

Seit dem 22.8.2016 kann man die Relais DB0UO und DB0OO als Oldenburg Land, DB0PDF und Oldenburg Stadt, DB0OL hören. Weiteres auf der Webseite von Uwe (DF3DT) Klaus (DL8BDU) und Peter (DG2BCP) Siehe hier: www.kerub.de

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